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brief

2003 + 2004 + 2005 ausgezeichnet von  Ars Gourmandi”

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Rheingaustrasse 1 * 12161 Berlin (Friedenau) * Tel.(030) - 85 40 72 52

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Kulinarische Deutschlandreise

Lokaltermin

Von Oliver de Weert

Die sportliche "Tour de France" kennt jeder. Jene durch die kulinarischen Verlockungen Galliens zumindest Leser von Asterix-Bänden. Wie aber heißt das germanisch-gastronomische Pendant: "Deutschlandreise"? Eine Frage, die auch Uwe Lindner nicht auf Anhieb beantworten kann, der Eigentümer von "Lindners Restaurant".

Hier an der Friedenauer Hertelstraße, wo Berlin ein bisschen beschaulicher ist und Szene-Menschen jedweder Couleur selten gesichtet werden, versucht das Lindners genau diesen Ritt durch die deutschen Regionalküchen. Zander trifft auf Tafelspitz, Spätzle auf Flammekuchen und ein Holsteiner Schnitzel begegnet auf der Speisekarte dem Leberkäse "Tegernsee". So viel Vielfalt birgt die Gefahr der Verzettelung - wovon bei unserem Besuch aber erfreulicherweise nichts zu bemerken war.

Der Abend begann mit einem erstaunten "Ach". Wirkt doch das gesamte Ambiente - vom Gasthaus-Schild bis zum Wandschmuck im Inneren - so organisch gewachsen, dass wir uns in einer langjährigen Friedenauer Institution wähnten. Doch mitnichten, das Lindners begeht im November erst sein Zweijähriges. Und weil vom Vorgänger, einer Pizzeria, einige Gestaltungselemente des Innenraums übernommen wurden, lebt mit Feldstein-Verblendungen etwas mediterrane Folklore im bürgerlich-deutschen Restaurant fort.

Was das Auge leicht irritiert, tut den Speisen keinen Abbruch. Von der (Sommer-)Standardkarte wählten wir zunächst einen in dünne Scheiben geschnittenen Tafelspitz, der lauwarm und wunderbar zart mit roten Zwiebeln, Peperoni, Oliven, vor allem aber mit köstlich-würzigem steirischen Kürbiskernöl mariniert gereicht wurde.

Dem gelungenen Auftakt vom Rind folgte Schwein in Schnitzelform - dünn, fluffig paniert und noch saftig aus der Pfanne. Wie bei Muttern. Bratkartoffeln, die weder fetttriefend noch zur Unkenntlichkeit verschmort waren, begleiteten sowohl das Stück vom Landschweinrücken als auch die geräucherte Entenbrust, die zweite Hauptspeise. Zu den angenehm rauchig-würzigen Geflügeltranchen wurde eine frisch und fruchtig schmeckende Apfel-Orangenremoulade serviert, die das Ganze zu einem in jeder Hinsicht August-gemäßen Abendmahl machte.

Weil aber die erste Kühle um die propperen Häuser des Viertels schlich, scheuten wir uns nicht, vom Dornfelder zu kosten. Der erste Rote nach einem langen Weißweinsommer - und keine schlechte Wahl von der überschaubaren, keineswegs auf heimische Anbaugebiete beschränkten Weinkarte.

Waren es die üppigen Portionen der Vor- und Hauptgerichte? Das Haselnuss- und Schokoladenmousse zum Dessert jedenfalls erreichte unsere verwöhnten Geschmacksnerven nicht mehr recht und hinterließ einen blässlichen Eindruck. Nur ein kleiner Abzug indes von der guten Gesamtnote.

Lindners Restaurant, Hertelstr. 10, Friedenau. Tel.: 85 40 72 52. Mo - Sa 16 - 22.30 Uhr, So 12 - 22.30 Uhr. EC-Karte.

Abgeschmeckt

Küche: deutsch

Ambiente: bürgerlich

Service: freundlich

Preise: Hauptger. 6,30 - 12,60 Euro

Berliner Morgenpost, vom: 03.09.2003
URL: http://morgenpost.berlin1.de/archiv2003/030903/tagestipps/story626714.html

 

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“Berliner Buffet“       So ist es fein !

Berliner Morgenpost  v.03.09.03 - Kulinarische Deutschlandreise

TIP edition Berliner Speisekarte 2004

Unser Rezept bei Radio RBB Stadtradio 88,8                     “Rinderroulade a´la Friedenau

Wochenkarte 34. KW

Marktplatz_Quedlinburg

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